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Die lokale Katastrophe vor Augen

Die Digitalisierungs-Generalprobe während der COVID-19-Pandemie geht für kleine und mittlere Unternehmen gründlich daneben. Ein Großteil der Akteure lokaler Wirtschafträume verlassen sich bei der Digitalisierung zunehmend auf ineffiziente regionale Gutscheinsystem, Regio-Shops oder City Apps und übersehen dabei, dass ihr eigener Marktwert aus Sicht des Kunden jeden Tag  sinkt und somit die Chance auf eine erfolgreiche Zukunft.

Was sind kleine und mittlere Unternehmen sogenannte KMU und welche Bedeutung nehmen sie in der Wirtschaft ein? KMU sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Weit über 90% der Unternehmen in Deutschland sind KMU. Sie stellen rund zwei Drittel der Beschäftigten und erwirtschaften ein Drittel aller Umsätze. 88% bzw. 1,40 Mio. von diesen Unternehmen generieren einen Jahresumsatz von bis zu 2 Mio. Euro. Nur rund 12% aller Unternehmen in Deutschland erwirtschaften einen Jahresumsatz von 2 Mio. bis unter 50 Mio. Euro. Das sind 196.000 Unternehmen. (Quelle: IHK-Zeitschriften eG – Reichweitenstudie Entscheider im Mittelstand 2018). Was aber passiert, wenn ein Großteil dieser 1,40 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen in den nächsten Jahren den Übergang ins digitale Zeitalter nicht schafft?

Um die Innenstädte weiterhin für Bürger attraktiv halten sollte der Konkurrenz aus dem Bereich Onlinehandel und den Auswirkungen des Corona-Lockdown mit regionalen Online-Marktplätzen und Gutschein-Portalen einzelner Städte etwas entgegensetzt werden. Die Bilanz ist jedoch ernüchternd. Als lange vor Corona der Siegeszug des Onlinehandels begann, hofften viele Städte, Gemeinden und lokale Unternehmensnetzwerke, den Händlern in den Innenstädten mit lokalen Shopping-Plattformen im Kampf gegen Amazon und Co. helfen zu können. Doch auch immer mehr Handelsexperten zweifeln an der Wirksamkeit der gut gemeinten Initiativen.

„Der Versuch, durch lokale Online-Marktplätze die Innenstädte zu beleben, ist gescheitert“,

urteilt etwa der Handelsexperte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein.

Seine Erklärung dafür: „Lokale Marktplätze funktionieren im Internet einfach nicht. Es fehlt ihnen an allem, was das Einkaufen im Internet attraktiv macht, von der großen Auswahl bis zu den günstigen Preisen.“ Stattdessen werde auf das Prinzip Hoffnung oder vielleicht eher noch auf das Mitleid der Verbraucher gesetzt. „Aber das war im Handel noch nie ein Rezept, das funktioniert“, führt er weiter aus. Eine Marktanalyse des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI zeigt, dass die lokalen Marktplätze im Onlinehandel bislang keine nennenswerte Rolle spielen. „Kein einziger von Ihnen hat es in unser Ranking der 1000 größten Online-Händler geschafft. Sie tun sich sehr schwer“, berichtet EHI-Experte Lars Hofacker.

Bestehende Marktplatz- und Gutscheinsysteme haben größtenteils das Problem nicht alltagsrelevant zu sein und scheitern deswegen an schwindendem Interesse von Kunden und Bürgern. Die Corona-Pandemie hat das Einkaufsverhalten noch einmal nachhaltig geändert. Entspanntes Bummeln und damit verbundene Impulskäufe gehören seit März 2020 der Seltenheit an. Deswegen gewinnen digitale Informations- und Absatzkanäle noch stärker an Bedeutung und kreative Konzepte zur Kundenbindung sind unumgänglich, um am Markt bestehen zu bleiben. Doch woran scheitern bestehende Anbieter und warum reagiert der Kunde nur noch auf starke finanzielle Anreize wie Soligutscheine oder Rabattaktionen?

Das zugrundeliegende Problem hat drei entscheidende Ausgangspunkte: Erstens, die teilnehmenden Unternehmen verlassen sich zu sehr auf die Plattformbetreiber, sind kaum digital affin und investieren zu wenig Eigeninitiative in die alltägliche Umsetzung. Zweitens, es findet nur wenig bis kein Kundendialog statt. Der Bürger kennt die einzelnen Händler und deren Produktpalette kaum und hat nur wenig Anreiz dort zu kaufen. Und drittens, es findet kein gemeinsamer Auftritt statt. In den Innenstädten arbeiten die einzelnen Gewerbetreibende aus Handel, Gastronomie und Handwerk nicht effizient zusammen und haben keinen gemeinsamen Kommunikationskanal. „One face to the Customer“ ist hierbei das altbekannte Zauberwort – Kunden wollen das Amazon-Prinzip, alles aus einer Hand am besten an einem Ort.

Doch welche Möglichkeiten hat nun die lokale Wirtschaft?

Soll sie sich ihrem Schicksal ergeben oder weiter bestehende Modelle subventionieren? Daniel Hutwagner und sein Newsload-Team haben in den letzten Monaten intensiv an dieser Problemstellung gearbeitet. In über 200 Einzelinterviews mit kleinen und mittleren Unternehmen aus ganz Deutschland sind sie den unterschiedlichen Problemstellungen und Befindlichkeiten auf den Grund gegangen. Herausgekommen ist neben einem großen Wissensschatz eine App, die sowohl den Bedürfnissen der lokalen Wirtschaft als auch den Ansprüchen der Bürger gerecht wird. Sie befriedigt den Wunsch der Bürger nach Informationen und gleichzeitig den der Unternehmen nach einem effektiven Werbe- und Absatzkanal. Der zentrale Schwerpunkt bei der Umsetzung liegt auf einem hohen Automationsgrad und der intuitiven Handhabung durch die kleinen und mittleren Unternehmen. Denn nur wenn Bürger und die Unternehmer vor Ort vom Nutzen der Lösung überzeugt sind und mit geringem Zeit- und Kostenaufwand das System einsetzen können, werden diese in großer Anzahl teilnehmen. Die browserbasierte App bündelt lokale und überregionale Nachrichten, Vereinsmeldungen, Beiträge aus dem Hobby- und Freizeitbereich sowie Angebote und Rabatte, die genau auf die persönlichen Interessen des jeweiligen Nutzers zugeschnitten sind. Spielberichte der Lieblingsvereine, Konzertkritiken, lokales Stadtgeschehen, Fachartikel aus dem Freizeit-Magazin oder tagesaktuelle Angebote des regionalen Einzelhandels können einfach im Channel abonniert oder direkt über das Smartphone eingesehen werden. Push-und E-Mail-Benachrichtigung geben Angeboten und Meldungen eine größere Relevanz und helfen immer aktuell informiert zu sein. Themen wie Datenschutz und Klimaneutralität spielen bei der Entwicklung ebenfalls eine gewichtige Rolle und werden in allen Teilbereichen der App berücksichtigt.

Zusätzlich zu den kommunikativen Möglichkeiten bietet die App einen echten Mehrwert für Verlagshäuser. Gerade für Tages- und Lokalzeitungen, Anzeigenblätter und Publikumszeitschriften mit ihren hochwertigen lokalen Inhalten und interessanten Beiträgen eröffnet Newsload eine interessante Perspektive um bestehende Inhalte zweit- und drittzuverwerten. Durch die Integration bestehender lokaler Gutscheinsysteme in die App kann das Guthaben nicht nur für den lokalen Einkauf, sondern auch für den barrierefreien Erwerb von Leselizenzen redaktioneller Inhalte genutzt werden. Dies steigert nicht nur die Bereitschaft des Bürgers für digitale Artikel zu bezahlen sondern bietet Verlagen die Möglichkeit direkt in den Dialog mit den Lesern zu gehen und über Mehrwertdienste und Abo-Bundles zusätzliche Erlösmodelle zu etablieren.

Wie geht es weiter?

Die spannende Frage bleibt nun, ob die regionalen Marktplatz- und Gutscheinbetreiber einen möglichen Lösungsansatz wie von Newsload vorgestellt annehmen und sich auf eine Zusammenarbeit einlassen oder ob auch weiterhin auf Insellösungen setzen, die gegen Amazon, Google und Co. langfristig keine Chancen haben werden. Denn nur wenn Handel, Gastronomie, Handwerk und die Verlagswelt dem Bürger gemeinsam ein attraktives, informatives und vertrauenswürdiges Format bieten, besteht die Chance sowohl der Kaufkraftabwanderung ins Internet als auch den Umsatzeinbrüchen auf Verlagsseite nachhaltig entgegenzuwirken. Fest steht, alleine wird es kein Partner schaffen den Kunden langfristig an sich zu binden und die in den nächsten Jahren anstehenden Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

Erfahren Sie mehr über Newsload und starten Sie mit uns den lokalen Turbo!

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