Existenzängste unter den deutschen Verlagshäusern

Die Luft wird dünn: Dramatisch steigende Energie- und Papierpreise, stetig wachsende Kosten für Postzustellungen und gleichzeitig sinkende Anzeigenverkäufe erzeugen Existenzängste unter den deutschen Verlagshäusern. Bleibt die Situation unverändert schlecht, rechnet der Medienverband der freien Presse (MVFP) damit, dass 30 Prozent der Zeitschriftentitel bis 2024 die Produktion einstellen müssen.

Die freie Presse ist unverzichtbar für eine stabile Demokratie und die Abbildung der Vielfalt innerhalb der Gesellschaft. Aktuell gibt es rund 7.000 Zeitschriftentitel in Deutschland, wovon innerhalb der nächsten zwei Jahre ca. 2.000 das wirtschaftliche Aus droht. Der MVFP fordert deswegen eine diskriminierungsfreie Förderung der Bundesregierung wie sie bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Daneben stellt sich die Frage, inwiefern sich die steigenden Kosten auf Seiten der Print-Erzeugnisse durch digitale Alternativen abfangen lassen. Holger Knapp, Vorstand MVFP, sieht im digitalen Geschäftsfeld bis dato keinen vergleichbaren Erlösansatz: „Die Strategien zur digitalen Transformation der Zeitschriftenmedien sind durch diese krisenbedingten Kostenexplosionen signifikant gefährdet, weil sich allein aus digitalen Geschäftsmodellen heraus die Redaktionen nicht nachhaltig finanzieren lassen.“ Auch die Zeitungsverlage scheitern bislang an der Monetarisierung. Bei einer digitalen Reichweite von 87 Prozent, werden für 2022 nur 14 Prozent an Erlösen aus digitalen Produkten prognostiziert. Laut der zugrunde liegenden Studie des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger vom Februar 2022 wird sich diese Schieflage innerhalb der nächsten zehn Jahre grundlegend ändern, denn dann rechnet die Branche damit, dass 66 Prozent aller Erlöse aus dem digitalen Geschäft erwirtschaftet werden müssen. Wie die Lücke konkret geschlossen werden soll, bleibt offen – die Zeitungen wittern ihre Chance mit Paid-Content und Personalisierungsangeboten. Bis jetzt nutzen allerdings erst ca. zweidrittel aller Zeitungsverlage Paid-Content-Modelle mit zum Teil mäßigem Erfolg. Betrachtet man die marktgängigen Konzepte, wird der Grund hierfür schnell klar: aus Nutzersicht ist Paid-Content immer mit der Festlegung auf ein bestimmtes Medium verbunden. In etwa so, als würde man sich beim Fernsehen auf einen Kanal beschränken – in Zeiten von Netflix, Facebook und Co. vermutlich eine zu große Eintrittsbarriere für viele Leser.

Die zentrale Frage lautet folglich: Wie lassen sich im digitalen Umfeld gewinnbringende Erlöse ohne nennenswertes Investitionsbudget generieren?

Mit drei Gamechangern verändert Newsload die Art der Content-Verbreitung und -Monetarisierung für Verlagshäuser grundlegend:

Personalisierte, nutzergerechte Content-Angebote eingebettet in Themen- und Regionalwelten
Für 90 Prozent der Bevölkerung dient lokaler Journalismus nicht nur zur persönlichen Orientierung, sondern trägt auch übergeordnet zum Gesellschaftsbild bei. Immerhin rund 44 Prozent der Leser sind laut der Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ bereit auch digital für vertrauenswürdige und gute Lokalnachrichten zu bezahlen. Newsload ermöglicht die Bereitstellung regionalisierter Content-Pakete über unterschiedlichste Touchpoints und belebt den bisher wenig erfolgreichen Einzelartikelverkauf. Das neu gedachte Pay-per-Article-Konzept setzt genau am Bedürfnis des Lesers an und bietet eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Paywall-Modellen. Hierbei stellt Newsload dem Leser die Artikel nicht nur auf unterschiedlichsten Ausgabeseiten (Multichannel-Distribution) zur Verfügung, sondern bietet mit seinem kanalübergreifenden Wallet auch die Möglichkeit, Einzelartikel-Leselizenzen ohne zusätzlichen Bezahlprozess zu erwerben und lokale Gutschein- und Bezahlsysteme mit einzubinden.

Content und Community
Die Werbebudgets in Sozialen-Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter steigen kontinuierlich, aber die bezweckte Kundeninteraktion bleibt gleich oder wird sogar weniger – das ermittelte die Unified Customer Experience (CX)-Plattform Emplifi in einer vergleichenden Analyse von Anfang Q1 2021 bis Ende Q1 2022. Neue Algorithmen erschweren die Skalierbarkeit der Werbeetats und sorgen für Unmut. Newsload bietet eine konkurrenzfähige Alternative, um die Interaktion in Communities, im Speziellen in Unternehmensnetzwerken, Einkaufgenossenschaften oder Verbänden auf ein neues Level zu heben. Als einfach zu nutzende Content-Distributions-Plattform stellt Newsload ein einmaliges Community-Tool bereit, um mit Mitgliedern zu interagieren und bei Kommunikationsmaßnahmen zu unterstützen. Informationen können so schneller verbreitet und Partner untereinander stärker vernetzt werden. Zu Weiterbildungs- und Schulungszwecken innerhalb der Community lassen sich Branchen- und Fachwissen über Nutzungslizenzen automatisiert auf der unternehmenseigenen Website einbinden oder Testberichte und Produktinformationen für Endkunden bereitstellen. Der Knowledge-Transfer mit Newsload fungiert als Basis für digitale Innovationen und ermöglicht eine zielgruppengerechte Interaktion.

Nicht mehr Content produzieren, sondern mehr daraus machen
Content automatisiert zweitverwerten und lukrative Erlösquellen erschließen – Newsload liefert eine smarte Lösung, die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage unabhängig vom Stand ihrer Digitalstrategie in ihr Vertriebsportfolio gewinnbringend einbinden können.
Als All-in-One-Content-Distributions-Software bildet Newsload den kompletten Prozess von der Content-Erstellung über die -Verwaltung und -Verbreitung bis hin zur Monetarisierung in einem System – ohne Medienbruch – ab. Special-Interest-Titel, Corporate-Publishing-Formate, Stadtmagazine, Fachverlage und lokale Zeitungsverlage können ihre bestehenden Inhalte mit dem Newsload-System ganz einfach und kontrolliert zweitverwerten und gewinnbringend in Form von Nutzungs- und Leselizenzen monetarisieren. Dabei bietet Newsload für Kooperationspartner maximale Freiheit, denn Preisgestaltung, Steuerung der Laufzeiten und Content-Rechte verbleiben bei den angeschlossenen Verlagen.

It’s time to change! Starten Sie in eine neue Zukunft und lassen Sie uns bei der Think Publishing persönlich über das Potenzial von Newsload für Ihr Unternehmen sprechen. Sollten Sie vorab Informationen benötigen freuen wir uns auf eine Anfrage unter info@newsload.de

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